Rabenhof Theater


Der 50.000m2 große Rabenhof in Wien-Landstrasse auf dem Gelände der ehem. Krimsky-Kaserne als Wohnbauprojekt der 1920er Jahre, hat sowohl städtebauliche als auch kulturelle Bedeutung und gilt als Musterbeispiel der Gemeindebauten des „Roten Wien“. Der von den Arch. Heinrich Schmid und Hermann Aichinger bestehende Gebäudekomplex mit klaren, funktionalen Formen (Superblock) verfügt heute über rd. 1.140 Wohnungen.
Im Erdgeschoss in einem der Blöcke befindet sich das Rabenhof Theater, ein wichtiges Kleinkunst- und Kabaretttheater mit rd. 300 Sitzplätzen. Nach Wiederbelebung in den 1990er Jahren noch als dritte Spielstädte des Theaters in der Josefstadt genutzt, wurde es ab 2000 zu einer eigenständigen Bühne und 2003 dann vom Autor und Regisseur Thomas Grazer übernommen.
Seither hat es sich mit innovativ-zeitgenössischen und gesellschaftskritisch-satirischen Stücken zu einer der führenden Spielstätten in der Wiener Kulturszene entwickelt.