Happy New Year

Wünsche euch ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2026!
Wish you a happy new year and all the best for 2026!
Le deseamos un feliz año nuevo y todo lo mejor para 2026!
Bonne année et meilleurs vœux pour 2026
Vi auguriamo un felice anno nuovo e tutto il meglio per il 2026!
Желаю вам счастливого Нового года и всего наилучшего в 2026 году
Вітаємо Вас з Новим роком та бажаємо всього найкращого у 2026 році
新年のご挨拶と2026年のご活躍をお祈りいたします。
祝你新年快乐,2026年一切顺利
أتمنى لكم سنة جديدة سعيدة وكل التوفيق في عام 2026
Życzę Wam szczęśliwego nowego roku i wszystkiego najlepszego na rok 2026
Prajeme vám šťastný nový rok a všetko najlepšie v roku 2026
Přeji vám šťastný nový rok a vše nejlepší do roku 2026
Vă dorim un an nou fericit și toate cele bune pentru 2026

ehm. Auersperg-Sanatorium

1907/08 ließ Friederike Luithlen nach den Plänen von Robert Oerley eine Privatkrankenanstalt mit 34 Krankenzimmer errichten, die später als Sanatorium Auersperg für Hautkrankheiten bekannt wurde. Revolutionär für die damalige Zeit: eigener Baderaum, Nebenapartment und Telefonanschluss.

Mit der durch Gesimse und Fenster gegliederten, schlichten Fassade gilt der Bau mit Sockel aus Naturstein als Beispiel der Wiener Moderne. Beim Bau wurde auch eine Warmwasserheizung installiert. 


Prominenter Patient war 1924 Sigmund Freud, der an einem Mundhöhlenkarzinom litt und dort operiert wurde. 1956 wurde das Sanatorium geschlossen, war dann nach Umbau der Dachzone ein Studentenheim und wird seit 2006 als Hotel mit Glasausstellung von Ioan Nemtoi geführt.

Jedleseer Brücke

Die Jedleseer Brücke im 21. Bezirk von 1983 verbindet als einhüftige Schrägseilbrücke für Fußgänger und Radfahrer die Bezirksteile Jedlesee und Schwarze Lackenau mit der Donauinsel.

Sie ist eine von rd. 1.700 Brücken, Stege und Stiegen in Wien (rd. doppelt soviel wie in Venedig) und wurde im Zuge der Zweiten Wiener Donauregulierung errichtet.

Jedlesee war ursprünglich ein Bauerndorf mit Fischern an einem Seitenarm der Donau, der Schwarzen Lacke, und wurde 1894 der Großgemeinde Floridsdorf angeschlossen, die 10 Jahre später nach Wien eingemeindet wurde.

Praterateliers

Am 10. Juni 2025 fand in der Leopoldstadt die Neueröffnung der Praterateliers in den für die Weltausstellung 1873 errichteten Pavillons statt. Heute zählen sie zu den einzigen erhaltenen Bauten der damals monumental errichteten Anlagen. Kaiser Franz Josef selbst genehmigte aus pragmatischen Gründen die Nachnutzung als Bildhauerateliers, durch den Bau der Ringstraße bestand hohe Nachfrage nach Bauplastik.

Neben dem bedeutenden Anton Hanak im frühen 20. Jh. arbeiteten nach dem WWII dort u.a. auch Karl Prantl, Alfred Hrdlicka, Oswald Oberhuber und Bruno Gironcoli. Heute befindet sich im mit EU-Mitteln sanierten, denkmalgeschützten Südpavillon das int. Residenceprogramm PART und beherbergt neben 16 Ateliers für lokale und internationale Künstler·innen, Kurator·innen oder Forscher·innen auch eine multifunktionale Ausstellungshalle und die „Bar des Amateurs“.

Zum Auftakt wurden neben Einblicke in die Ateliers auch Werke der tschechischen Bildhauerin Anna Hulačová unter dem Titel „hungry harvest“ gezeigt, eine Installation aus frei stehenden Betonskulpturen die u.a. abstrahierten Figuren und technischen Apparate zeigen.

Haus Wittgenstein

Das Haus Wittgenstein, gebaut nach den Plänen von Paul Engelmann und Ludwig Wittgenstein, wurde von Ludwigs Schwester Margaret Stonborough-Wittgenstein beauftragt und 1928 fertiggestellt. Seit 1975 befindet sich darin das bulgarische Kulturinstitut.

Obwohl die Villa inzwischen recht baufällig ist und das umgebende Gartengrundstück deutlich verkleinert wurde, fasziniert der freistehende und aus kubischen Blöcken gefügte puristische Bau bis heute.

Die radikal funktionalistische Formgebung, die für die Auftraggeberin mit ihrem Bruder konfliktreiche (und teure) Entstehungsgeschichte und die ungewöhnliche Lage in der Kundmanngasse im 3. Bezirk verleihen dem Gebäude bis heute innen wie außen eine unverwechselbare Erscheinung.

Schrammelpark

Das Neue Schrammeldenkmal im Schrammelpark in Dornbach im 17. Bezirk vom Wiener Bildhauer Eduard Robitschko wurde im Nov. 1967 als Ersatz für den Alszauberbrunnen enthüllt, und zeigt die typischen Musikinstrumente des Schrammel-Quartetts: Kontragitarre, G-Klarinette und Geigen.

Namensgeber für die wohl bekannteste Formation der Wiener Volksmusik sind Johann und Josef Schrammel, die einer Musikerfamilie entstammten und auch eine fundierte musikalische Ausbildung am Konservatorium genossen.

Gemeinsam mit Vater und einem Verwandten traten sie erstmals 1861 (mit 11 und 9 Jahren) in einem Gasthaus in der nördlichsten Stadt Österreichs, in L:itschau, wo sie auch aufgewachsen sind, als Musikanten auf. Beide Musiker starben aber jung, jew. mit 43 Jahren.

Bisamberg Elisabethhöhe

Bis nach Floridsdorf reichen die Ausläufer des 358m hohen Bisambergs nordwestlich der gleichnamigen Gemeinde in NÖ. Ein Rundblick zeigt südlich das Stadtgebiet, im Westen das Stift Klosterneuburg und den Leopoldsberg, der gemeinsam mit dem Bisamberg die sog. Wiener Pforte, einem Durchbruch der Donau in das Wiener Becken, bildet.

An der über den Stadtwanderweg 5 gut erreichbaren höchsten Ergebung des größtenteils unter Landschaftsschutz gestellten Berges, findet man die Elisabethsäule im Gedenken an die ein Jahr zuvor ermordete Kaiserin Elisabeth.

Schon unter den Habsburger wurde das Gelände militärisch befestigt, spielte aber in den Kriegen des 19. und 20. Jh. militärisch keine wichtige Rolle. Bekannt ist der Bisamberg auch für Artenreichtum und seltene Pflanzenarten. Auch rd. 730 Schmetterlings- und rd. 400 Bienenarten zeigen die bemerkenswerte Diversität am Rande der Stadt.

Palais Auersperg

Die bewegte Geschichte des Palais Auersperg im 8. Bezirk beginnt 1710 mit der Eröffnung des von Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lucas von Hildebrandt geplanten Domizils für Hieronymus Capece de Rofrano. Er war Generalpostmeister und Mitglied des spanischen Rates unter Kaiser Karl VI, höchste Instanz für Gebiete in Neapel, Mailand und Sardinien.

Die endgültige Fertigstellung erlebte er aber nicht mehr. Dies war seinem Sohn Peter vorbehalten, der als bekannter Jüngling des Gesellschaftslebens auch das Vorbild für Oktavian Rofrano in der Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss und Libretto von Hugo von Hofmannsthal sein soll. Nach dessen frühen Tod übernahm 1777 Johann Adam Fürst Auersperg – ein Vertrauter Maria Theresias – das Barockpalais.

Trotz einer Vielzahl von späteren Besitzerwechsel wird das Palais bis heute als Ort für vielfältige Feste und Veranstaltungen gerne gentutzt, 1954 wurde das Palais auch noch vom österr. Arch. Oswald Haerdtl erweitert.

Bronzebüste von Wolfgang Amadeus Mozart

Die durch seine realitätsnahe Darstellung beeindruckende Bronzebüste von Wolfgang Amadeus Mozart vom Bildhauer Johann Baptist Feßler von 1849 wurde vom Kunstmäzen und Großhändler Pietro di Galvagni für eine Gedenkstätte im Neubau in der Rauhensteingasse – dem ein Jahr vorher fertiggestellten Mozarthof – beauftragt.

Eine Gedenktafel am Sockel erinnert daran, dass Mozart im heute nebenliegenden Vorgängergebäude 1791, in einem dort angemieteten Ecktrakt, verstarb. Es war der letzte seiner 12 unterschiedlichen Wohnsitze in Wien, zu Beginn vor seiner Trauung war Mozart noch zur Untermiete.

Heute befindet sich die Büste im Eingangsbereich von „Mythos Mozart“, eine multimediale Darstellung Mozarts Zeit geleitet durch die auch dort entstandenen Kompositionen „Die Zauberflöte“ und das Requiem.

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