ehm. Auersperg-Sanatorium

1907/08 ließ Friederike Luithlen nach den Plänen von Robert Oerley eine Privatkrankenanstalt mit 34 Krankenzimmer errichten, die später als Sanatorium Auersperg für Hautkrankheiten bekannt wurde. Revolutionär für die damalige Zeit: eigener Baderaum, Nebenapartment und Telefonanschluss.

Mit der durch Gesimse und Fenster gegliederten, schlichten Fassade gilt der Bau mit Sockel aus Naturstein als Beispiel der Wiener Moderne. Beim Bau wurde auch eine Warmwasserheizung installiert. 


Prominenter Patient war 1924 Sigmund Freud, der an einem Mundhöhlenkarzinom litt und dort operiert wurde. 1956 wurde das Sanatorium geschlossen, war dann nach Umbau der Dachzone ein Studentenheim und wird seit 2006 als Hotel mit Glasausstellung von Ioan Nemtoi geführt.

Consent-Management-Plattform von Real Cookie Banner